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„Oberliga rejected!“

Frauen 1 – Oberliga-Mitte – Spieltag 15

 

E. Frankfurt – HSG Linden 28 : 25

 

(cs) So furios wie das Hinspiel (44 : 33) in Halbzeit 2 zu Ende ging, begann das Rückspiel in Frankfurt, und die Eintrachtlerinnen – aktuell mit 4 : 24 Punkten auf dem vorletzten Platz – wurden in den ersten 3 Minuten – 4 : 1 durch Gesine Karge – regelrecht an die Wand gespielt, überrollt und erwarteten in diesem Spiel wohl innerlich bereits eine deutliche Klatsche.

 


Doch für viele überraschend brach der Spielfluss der Lindener Damen aufgrund altbekannter Schwächen abrupt ab, und die Frankfurterinnen übernahmen in Minute 9 mit 5 : 4 die Führung. Urplötzlich schien die Unsicherheit im Team Linden zurück und man mühte sich mit wenig überzeugenden Aktionen zu einer holprigen, nicht eben beruhigenden 12 : 10 Pausenführung.

 


An den beiden Schiedsrichterinnen, die allerdings keine überzeugende Leistung boten, lag es aber nicht, dass das Spiel nicht wunschgemäß verlief.

 


Hatte man im Hinspiel noch nach müder 1. Halbzeit den Schalter umlegen und ins Rollen kommen können, so plätscherte die seitens Linden von Nervosität und Einzelaktionen geprägte Partie weiter so vor sich hin (12 : 15 / 35. Min.), und die HSG`lerinnen hofften wohl inständig, diesen Vorsprung irgendwie auch über die noch in weiter Ferne liegende Ziellinie bugsieren zu können.

 


Doch entglitt in der Folge das Spiel komplett, konnte auch eine „Time-Out-Predigt“ keinen Umschwung herbeiführen, verzettelten sich die HSG-Spielerinnen weiterhin in Einzelaktionen, schoben sich bei den darauffolgenden Zeitspielen gegenseitig Verantwortung und Ball hin und her bis ein aussichtsreicher Abschluss nicht mehr möglich war. Und wie verhext konnten die Lindenerinnen nicht einen einzigen Abpraller von Pfosten oder eigener Torhüterin unter Kontrolle bekommen, fiel ein solcher fast zielsicher in die Hände der Gastgeber, und landete daraufhin oftmals im eigenen Tor.

 


So erzielte die HSG zwischen der 35. und 42. Minute gerade einmal 1 mageres Tor, während die deutlich engagiertere, technisch und läuferisch nun stärkere, aber vor allem leidenschaftlicher auftretende Frankfurter Truppe in dieser Zeit die Anzeigetafel auf 20 : 16 stellte.

 


Bereits der 1. von 4 nötigen Pflichtsiegen gegen Tabellennachbarn für die „Minimalchance Klassenerhalt“ geriet unvermittelt in Gefahr, und es grassierte nun die nackte Angst vor der Niederlage. Man hatte sich sicher viel vorgenommen für diese wegweisende Partie und verfiel doch wieder in das stereotype Muster bisheriger Spiele.

 


Und ja, es gab eine Reaktion, ein aber eher halbherziges Aufbäumen mit angezogener Handbremse, das die Eintracht nochmals in die Bredouille brachte (25 : 25 / 53. Min./ Alina McIntosh). Doch mit eintrachtlicher Leidenschaft, die für andere Leiden schafft, packte Frankfurt 3 Tore obendrauf und musste selbst für lange 7 Minuten bis zum Abpfiff beim Stande von 28 : 25 kein Gegentor der HSG Linden mehr fürchten. 
So schlich eine sichtlich bedröppelte Truppe mit vielen Fragezeichen in den Köpfen von der Platte in die Kabine und zum weiteren Bedröppeln unter die Dusche, um diese Schmach abzuwaschen.
Was bleibt ist eine theoretische Chance die Klasse noch immer zu halten, doch Realität und Praxis sprechen bei allem Talent vieler Einzelspielerinnen eine andere Sprache.

 


Die Parole bei Aufstieg „Mission Oberliga ACCEPTED“ wurde von den Spielerinnen nicht aufgesogen, nicht verinnerlicht, schlicht die Herausforderungen der Oberliga nicht akzeptiert, sonst hätte man in all den Spielen mehr Sohlenabrieb, mehr Schweiß und mehr Herz auf der Platte lassen müssen.

 


Und so heißt es nun wohl zunächst „Oberliga REJECTED“, wobei ein Fan schon von einer neuen Mission träumt, der „Mission Oberliga reloaded !