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Haken dran und mit Volldampf zum Klassenerhalt !

Frauen 1 – Oberliga-Mitte – Spieltag 13/14

TSG Oberursel – HSG Linden 39 : 33

 

(cs) 4 Minuten benötigten die beiden Teams am Samstag, 24.01.2026, bis die Extremitäten justiert waren, und nach vielen vergeblichen Versuchen der Ball erstmals im Tor der HSG-Linden einschlug.
Doch Linden fand über Marie Böhm von links außen unmittelbar eine Antwort, und es entwickelte sich trotz zahlreicher, aber unverwerteter Großchancen der TSG Oberursel eine daher zunächst ausgeglichene Partie, bei der die Gäste bis zur 20. Minute stets 1 Tor vorlegen konnten (12 : 13).
Doch dann fand Linden für 10 Minuten schlicht nicht mehr statt, ließ man die TSG auf 19 : 13 davonziehen, fand gegen das Tempo- insbesondere der Oberurselerin Baxmeyer- kein Mittel, und verstrickte sich selbst in viele unnötige Ballverluste beim Zuspiel an den Kreis.
Zwei 7-Meter-Tore von Nelly Rexin und ein Feldtor jedoch ließen die Chancen für Halbzeit 2 beim Pausenstand von nur noch 19 : 16 für die Gäste aus Linden wieder steigen.
Aber, oh Déjà-vu, was täten wir ohne Dich? Wie so oft konnte die HSG Linden bis kurz vor der Crunchtime (24 : 24 / 41.Min.) gleichziehen, um dann leidlich abgezogen zu werden. Und so hatte die TSG Oberursel trotz 33 Lindener Toren mit 39 Toren nach 60 Minuten das entscheidende Oberwasser.

 

HSG Lumdatal – HSG Linden 42 : 29

 

Erneut zu einem Auswärtsspiel, diesmal in die verschneite Rabenau, musste das Team der HSG Linden am vergangenen Wochenende, 31.01.2026, zum Tabellenzweiten HSG Lumdatal reisen.
Wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, hätte es schon einer ausgefuchsten Taktik bedurft, um zu Punkten. Torjägerin Gesine Karge wurde verletzungsbedingt geschont, und es traten die HSG-Rückraumgranaten Nelly Rexin (10 Tore) und Alina McIntosh (4) in ihre fast zu kleinen Fußstapfen.
Doch ein, zwei lauffreudige, geschmeidige Spielerinnen bei den Gegnern reichen zur Zeit, um unsere Defensive ein ums andere Mal zu düpieren. Und so gab es für die sonst zum „Wolff“ mutierende Torhüterin Sabine Bruckmaier dieses Mal wenig zu halten. Während die Torhüterinnen aus Lumdatal also in 60 Minuten nur 29 x hinter sich greifen mussten, war dies bei den beiden Lindener Torfrauen rekordverdächtige 42 x der Fall.

 

Abstiegskandidat

 

So dümpelt das Team Frauen 1 der HSG Linden (6 : 22 P.) also nach wie vor auf dem Abstiegsplatz 10 herum, müsste aber Kleenheim und Bieber hinter sich lassen, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Die jedoch punkteten am Wochenende und geraten zusehends außer Reichweite.
Eine sportliche Entwicklung war in dieser Saison trotz einer dritten Trainingseinheit bisher ebenso wenig zu beobachten wie eine mentale, und so fragt man sich schon, woher man den Willen und Kampfgeist nehmen will, um die 4 Pflichtsiege gegen Wettenberg, Bieber und Kleenheim sowie am kommenden Wochenende in Frankfurt (07.02.2026 / 18:30/ Niddahalle Nied) einzufahren, ohne die der Klassenerhalt nun praktisch unmöglich geworden ist.

 

mitten im Umbruch !

 

Dabei hilft gerade nicht, dass die HSG Linden den Vertrag mit dem Trainergespann Ortmann/Nober just in diesem Moment nicht verlängert hat. Dirk Ortmann hat die Frauen der HSG Linden in nur 3 Jahren aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga und- nach einer Ehrenrunde dort- direkt weiter in die Oberliga-Mitte geführt, wo allerdings mit dem jetzigen Personal das Ende der „Leistungsstange“ erreicht scheint. Letztlich hat es das Trainergespann allerdings nicht geschafft, eine schlagkräftige Mischung aus Jung und Alt zu formen, die voll Selbstbewusstsein und siegeshungrig den Verbleib in der Oberliga sichern will. Auch konnte man vor der Saison manch „junge Wilde“ nicht von der Wichtigkeit ihres Bleibens zwecks „Mission Oberliga-Mitte“ überzeugen. Der Umbruch ist in vollem Gange, und man kann manch „alten Hasen“ im Team nicht einmal eine angemessene Spielposition in einem Frauen 2-Team anbieten können, da ein solches neu erst in dieser Saison aus jungen, spielwilligen Nachwuchsspielerinnen mit Start in der untersten Spielklasse geschaffen wurde, etwas zu spät, wie ich meine.
Hier spielt in der Parallelgruppe zudem das Team Frauen 3, ehemals Frauen 2, dem man vielleicht früher schon hätte mehr Aufmerksamkeit widmen sollen?!
Doch richten wir unseren Blick nun nach vorn auf die noch ausstehenden Spiele, für die viel mehr Unterstützung von der Tribüne und etwas mehr vom Verein kommen muss, soll der Klassenerhalt noch gelingen :-)