„Copy and paste !“
HSG Linden – HSG Kleenheim/Lang. II 29 : 33
TuS Nordenstadt – HSG Linden 24 : 23
HSG Dutenhofen – HSG Linden 36 : 27
HSG Linden – HSG Eibelshausen/Ew. 36 : 39
(cs) Copy * text Frankfurt * – paste * text Kleenheim *, * text Nordenstadt *, * text Dutenhofen *, * text Eibelshausen * !
… so einfach könnte man es sich tatsächlich machen, gibt es doch kaum Erwähnenswertes zu berichten, außer das immer gleiche Ergebnis: „0 Punkte !“
Gegen Kleenheim begann die HSG Linden wie entfesselt ! Über ein 4 : 2 (4. Min. / Gesine Karge), ein 6 : 2 (6. Min. / Lilli Allendörfer) und ein 8 : 4 (9. Min. / Antonia Bachmann) legte das HSG Team ordentlich und zielsicher vor, und auf der Tribüne hatte ein schlauer Fan danach den vermeintlichen Endstand bereits mit 40 : 20 grob taxiert, da krachte der Ball gegen die Latte, sprang vom Pfosten ins Aus, prallte vom Torwart zurück oder verhedderte sich im Fangnetz, kurzum, der Faden, nein das Schiffstau riss !
In der Crunchtime zeigte dann wieder nur der Gegner Zähne und gewann verdient mit 29 : 33.
Mit dieser Niederlage war der Abstieg aller Aufsteiger bereits endgültig besiegelt, hatte sich in der Tabelle selbst in der Abstiegszone eine 2-Klassengesellschaft ausgebildet.
Gegen schwache Nordenstädter wusste Linden in der Offensive so ganz und gar nichts anzufangen, hatte aber zumindest deren meist harmlose Angreifer im Griff – 11 : 11 zur Pause. So dümpelte die Partie auf niedrigem Niveau, wobei die erneute Niederlage nach einem krassen Leistungseinbruch der HSG Linden zu Beginn der 2. Halbzeit noch schmeichelhaft (24 : 23) ausfiel.
Die HSG Dutenhofen hatte wegen der Hinrundenpleite gegen Linden noch eine Rechnung offen und agierte von Beginn an zielstrebiger, setzte von Anfang an Akzente, und ließ nie Zweifel am gewollten, deutlichen 36 : 27 Sieg aufkommen.
Und auch wenn die Lindener Rückraumspielerinnen gegen die HSG Eibelshausen glänzen durften, die Schwäche in der Defensive der Gäste ausnutzen konnten, so brauchte deren Offensive in der entscheidenden Spielphase nur die Zügel anzuziehen, und schon schnitt beispielsweise eine Danielle Müller 3 x in Folge wie ein heißes Messer zentral durch die Lindener Deckung, und machte den Eibelshäuser Auswärtssieg (36 : 39) fast im Alleingang klar.
Fazit: gute Handballspieler – auch die weiblichen versteht sich - sind Multitalente, variantenreich, trickreich, agil, aggresiv, ausdauernd, schnell und ... …eine einzige „gute Eigenschaft“ allein reicht - wie sich zeigte - für die Oberliga aber durchweg nicht aus !
So deutet das Torverhältnis im Vergleich zu den anderen „Kellerteams“ immerhin eine gute Wurfausbeute (bisher 532 Treffer), gleichzeitig aber auch eine schlechte Defensivleistung (613 Gegentore) der gleichen Spielerinnen auf der Platte an, die in den entscheidenden Momenten nichts mehr zuzulegen hatten.
Und so werden einige das dann nach Rundenschluss gesunkene Schiff verlassen, andere mit neuen Kräften und neuem Trainergespann den Herausforderungen der BOL trotzen und den Wiederaufstieg anpeilen. Der Wandel ist in vollem Gange.
Mittelfristig müssen sich die Frauen 1 der HSG Linden in der Oberliga etablieren, will die HSG Linden mit ihren Talenten nicht nur ständiger Steigbügelhalter für die umliegenden Vereine sein.
Am Wochenende nun steht das Rückspiel gegen den Tabellenletzten, die HSG Wettenberg II, in Launsbach an – 21.03.26/15:00 Uhr – , gegen die man das Hinspiel gerade einmal mit 1 Tor Unterschied gewinnen konnte. Nun, die Besseren mögen gewinnen ! Das Team freut sich in jedem Fall auf zahlreiche Unterstützung :-)












