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28.02.2015 - 1. Mannschaft

Handball-Landesliga:

30:24 Heimsieg der MSG Linden gegen Wiesbaden

Torefestival für Jannik Andermann

(es) Nach dem Zittersieg in Eppstein am vergangenen Wochenende konnte die MSG Linden im Heimspiel gegen Wiesbaden einen letztlich ungefährdeten 30:24 Sieg einfahren, wonach es zumindest in der ersten Halbzeit nicht unbedingt aussah. Ohne die kranken Tobi Mühlhans und Niclas Rüdesheim, sowie den im Skiurlaub weilenden Jonas Weigelt konnte sich die MSG in Halbzeit eins nie absetzen, obgleich die Chancen dazu eigentlich vorhanden waren. Erneut ließen die Hausherren, wie es bereits in den vergangen Wochen öfters der Fall war, klarste Möglichkeiten aus und luden den Gegner somit dazu ein, die Partie offen zu halten. So war es nicht verwunderlich, dass zur Halbzeit lediglich eine knappe 15:13 Führung auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Nach der Halbzeit ging die MSG nun vor allem in der Deckung beherzter zur Sache, was auch an der Einwechslung von Jörg Meilinger lag, der sich wie gewohnt zweikampfstark präsentierte und seinen Nebenleuten somit auch mehr Sicherheit gab. Dazu kam, dass Torhüter Nils Kaiser einige freie Wurfmöglichkeiten der Gäste, darunter auch einen Siebenmeter, entschärfen konnte. Dass sich die MSG jedoch in Halbzeit zwei trotz Überzahlsituationen nicht abzusetzen vermochte, lag vor allem an der katastrophalen Bilanz von der Siebenmeterlinie. „Wir haben in der zweiten Halbzeit 5 Siebenmeter verworfen, das ist einfach zu viel“, monierte Co-Trainer Alex Agel nach dem Spiel. Als Wiesbaden beim 21:20 noch einmal auf ein Tor verkürzte, schien sich die eklatante Siebenmeter-Schwäche zu rächen. Doch mit einem 5:0 Lauf auf 26:20 sorgten die Hausherren dann doch noch für eine Vorentscheidung. Die Führung spielte die MSG dann bis zum Spielende sicher runter. Der letzte Treffer blieb dem überragenden Jannik Andermann vorbehalten, der mit seinem 11. Tagestreffer den 30:24 Endstand herstellte.

Am nächsten Wochenende steht nun das Derby bei Titelaspirant Wettenberg an. Um dort, ähnlich wie im Hinspiel, mithalten zu können, bedarf es jedoch auch wieder einer stabilen Deckung und vor allem einer stark verbesserten Chancenauswertung.

Es spielten: Kaiser, Rocksien; Jung 2, Nober, Semmelroth 5, Melle, Walter 4/3, Deimer 1, Weber, Berger 2, Meilinger, Andermann 11/2, Schuchmann 5/2.

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